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In der reichen Schweiz verdienen 230‘000 Frauen (und 100‘000 Männer) weniger als 22 Franken pro Stunde. Bei einer Vollzeitstelle liegt ihr Lohn unter 4000 Franken pro Monat. Viele dieser Frauen haben eine Lehre absolviert und verfügen über viel Berufs- und Lebenserfahrung.

Es ist kein Zufall, dass vor allem die Frauen von Tieflöhnen betroffen sind:

  • ƒƒWeil Frauen immer noch 20 Prozent weniger Lohn bekommen als Männer – trotz gleicher Arbeit. Verdient ein Mann 4800 Franken, so sind es für die Frau oft nur 3840 Franken.
  • ƒƒ «Typische Frauenarbeit» – beispielsweise im Detailhandel, in der Reinigung, in der privaten Pflege oder in Call-Centern – ist im Vergleich zur «typischen Männerarbeit» weniger hoch bewertet und deshalb schlecht bezahlt.

Die Mindestlohn-Initiative ist ein Schritt zur Verwirklichung der Lohngleichheit. Mit einem Ja sorgen wir dafür, dass das Einkommen für Frauen und Männer auch im untersten Lohnsegment reicht, um davon anständig leben zu können.

Deshalb am 18. Mai: JA zur Mindestlohn-Initiative

Termine

11. April 2019
Wie viel Staat braucht der Mensch?
Ort: NZZ-Foyer, Zürich
Einladung