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Nach der Serie von Niederlagen für linke Initiativen - 1:12, Mindestlohn, Krankenkasse - billigt Politgeograf Michael Hermann der AL-Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung reelle Erfolgschancen zu.

«Das grösste Potenzial für die Genossen» - so 20 Minuten online vom 29. September 2014 - «sieht Hermann noch in Steuerthemen – insbesondere, wenn sie auf die Privilegien der Reichen abzielen. «Die Pauschalbesteuerungs-Initiative der AL könnte durchaus Chancen an der Urne haben – hier ist ein gewisses Spannungsfeld zwischen Parlament und Bevölkerung gegeben.»

pauschalsteuer

Fünf Gründe für ein JA:

Mache dich in deinem Umfeld dafür stark, diese ungerechte Besteuerung mit einem JA am 30. November 2014 aufzuheben, denn die Pauschalsteuer ist:

  1. Undemokratisch.
    Jeder soll nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit Steuern zahlen. Die Pauschalsteuer verstösst in krasser Weise gegen diesen Grundsatz.

  2. Diskriminierend.
    Die Pauschalsteuer privilegiert Ausländer gegenüber Schweizern und verletzt damit die Rechtsgleichheit. Schweizer können nicht pauschalbesteuert werden.

  3. Ungerecht.
    Die Pauschalsteuer führt zu Willkür und Begünstigung. Ob Superreiche effektiv hier wohnen und hier auch nicht erwerbstätig sind, wird oft nur lasch oder gar nicht kontrolliert. Damit profitieren immer mehr Schein-Erwerbslose und Schein-Einwohner von diesem ungerechten Steuerprivileg.

  4. Preistreibend.
    Die Pauschalsteuer wirkt als Preistreiber auf dem Immobilienmarkt. Pauschalbesteuerte bezahlen dank massiven Steuerersparnissen marktverzerrende Fantasiepreise.

  5. Uneinheitlich.
    Bereits fünf Kantone (Zürich, Appenzell-Ausserrhoden, Schaffhausen, Baselstadt, Baselland) haben die Pauschalsteuer seit 2009 abgeschafft. Jetzt ist es Zeit, sie schweizweit abzuschaffen. Damit können wir auch den Steuer-Tourismus unterbinden, der bei einer Aufhebung in einzelnen Kantonen droht.
Termine

25. August 2019
Bühne frei
Ort: Aula Wilmatt, Therwil
Flyer

02. September 2019
Grosser Wahlanlass mit den frbb-Kandidatinnen für den National- und Ständerat
Ort: folgt