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Mediencommuniqué der SP Schweiz vom 8. Juni 2009

Morgen Dienstag läuft die Frist für die Wandelanleihen der UBS ab, die der Bund im Rahmen der Rettungsaktion im vergangenen Herbst übernommen hat. Und bereits denken die Bürgerlichen laut über den Ausstieg aus dem Engagement nach. Aus Sicht der SP Schweiz ist dies unverantwortlich: Die Bürgerlichen agieren aus ideologischen Gründen, wenn sie versuchen, die UBS-Wandelanleihen der öffentlichen Hand abzustossen. Im volkswirtschaftlichen Interesse und im Interesse der Steuerzahlenden drängt sich eine Übernahme von UBS-Aktien auf, weil die Situation an den Finanzmärkten offensichtlich noch zu unsicher ist – und womöglich andernfalls in ein paar Monaten nochmals ein staatliches Eingreifen mit Volksvermögen nötig würde.

„Die Auffangaktion war zwar grundsätzlich erfolgreich, die UBS ist aber noch nicht gerettet: Sie steht auf tönernen Füssen, weil die Kreditkrise, die im letzten Herbst ihren bisherigen Tiefpunkt erreicht hat, auch jetzt noch nicht überwunden ist.“, warnt SP-Präsident Christian Levrat. „Eine voreilige Abgabe der Wandelanleihen – und dies streben die Bürgerlichen offensichtlich an – wäre zum Schaden der UBS und damit des gesamten Finanzplatzes. Angesichts der investierten Bundesgelder ist das unverantwortlich.“

Für die SP steht fest, dass die Anteile des Bundes in UBS-Aktien umgewandelt werden sollen. Dadurch erhält der Bund auch das längst geforderte und dringend notwendige Mitspracherecht in operativen Fragen. Dies ist gegenwärtig auch zum Nutzen der nach wie vor angeschlagenen UBS und sorgt für einen nachhaltigen Unternehmenssinn mit Mass.
Termine

25. August 2019
Bühne frei
Ort: Aula Wilmatt, Therwil
Flyer

02. September 2019
Grosser Wahlanlass mit den frbb-Kandidatinnen für den National- und Ständerat
Ort: folgt