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avenir suisse - weekly (Ausgabe 08/214)

Die Schweiz muss die Personenfreizügigkeit mit der EU nicht aufgeben, um die Ziele der «Masseneinwanderungsinitiative» zu erreichen. Patrik Schellenbauer und Gerhard Schwarz schlagen vor, den Migrationssaldo stattdessen langfristig und verbindlich mit einem 10-jährigen Globalziel (im Sinn einer oberen Schranke) zu beschränken. Sollte sich anlässlich einer Zwischenbilanz 2021 zeigen, dass der vorgesehene Pfad nicht eingehalten wird, treten vordefinierte Massnahmen (Kontingente) in Kraft. Dies setzt der Wirtschaft starke Anreize zur Selbstregulierung und nimmt die Politik in die Pflicht, die Zuwanderung nicht weiter künstlich anzuheizen. Mit diesem Vorgehen liesse sich vermutlich ein Bruch mit den bilateralen Verträgen vermeiden, die Zuwanderung gleichwohl drosseln und übermässige Bürokratie verhindern:

Umsetzungsvorschlag zur Initiative gegen die «Masseneinwanderung»

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