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Artikel aus der Basler Zeitung vom 3. Mai 2011

ATomsnneliAm 26. April 1986 um 1 h 23 wurde in Tschernobyl das Restrisiko zur Realität: Der Reaktor des Blocks 4 der AKW-Anlage geriet ausser Kontrolle. Die Kernschmelze führte innert Minuten zum Zusammenbruch aller Sicherungssysteme. Die Explosion zerbarst die Schutzhülle. Eine grosse Menge radioaktiver Substanzen wurden freigesetzt und verseuchte weite Gebiete von Weissrussland und der Ukraine. Sie gelangten bis nach Europa. Rund 700 000 Liquidatoren aus allen Teilen der ehemaligen Sowjetunion waren im Einsatz, um die Folgen zu mildern, für die Räumung der verlassenen Gebiete, zum Versiegeln von Brunnen und Gebäuden, zur Entseuchung von Böden. Offiziell sind 30 bis 80 Menschen unmittelbar in ihrem Einsatz gestorben. Später weit mehr. Tausende leiden noch heute an gesundheitlichen Spätfolgen. Darunter viele Kinder.


1. Mai-Beilage zu P.S. 15/11 vom 21. April

Noch zu Beginn dieses Jahrtausends war für das Kapital klar: Die Zukunft des Standorts Schweiz ist der Finanzmarkt. Alle Schranken sollten beseitigt werden, damit möglichst viel Kapital in die Schweiz fl iesst und von hier aus verwaltet und reinvestiert wird. Das Bankgeheimnis als tragende Säule dieser Strategie galt als «unverhandelbar». Als clever galt, wer Steuerhinterziehern vor dem ausländischen Steuervogt und korrupten ausländischen Machthabern einen sicheren Hort garantierte.


Beitrag aus Echo der Zeit vom 14.04.2011:

SR DRS: 'Echo der Zeit'

Unternehmenssteuerreform II : Artikel für die Unternehmerzeitung vom 25. März 2011

Um die Unternehmenssteuerreform wurde hart gerungen. Die SP ist mit einem breiten Komitee dagegen knapp unterlegen. Die Vorlage wurde am 24. Februar 2008 vom Volk mit 50,5 % angenommen. „Verkauft“ wurde die Reform vor allem von alt Bundesrat Hans Rudolf Merz als Entlastung von kleinen und mittleren Unternehmen. Der Steuerausfall für den Bund wurde im Abstimmungsbüchlein mit rund 80 Mio. Fr. und für die Kantone auf rund 850 Mio. Fr. beziffert.


Artikel aus der BZ - Der Sonntag, Nr. 8 vom 27. Februar 2011

«Das Eindrücklichste war die eklatante Armut – gerade in den Regionen, die dank der Erdölgewinnung eigentlich reich sein müssten.» Susanne Leutenegger Oberholzer wurde dieses Paradox kürzlich vor Ort vor Augen geführt: Der Tschad ist eines der ärmsten Länder der Welt trotz Rohstoffen wie Öl, Gold und Uran. Die Ölförderung hat mithilfe von Weltbankkrediten 2003 eingesetzt. Davon profitieren ausländische Firmen wie Esso, die chinesischen Investoren und die einheimische Oligarchie, aber nicht die ländliche Bevölkerung.

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