07.jpg

Samstagsinterview im Bund vom 20.06.2009

Susanne Leutenegger Oberholzer kritisiert den Bundesrat, weil er für das dritte Konjunkturpaket viel zu wenig ausgebe, lobt aber die Nationalbank, weil sie Grossbanken einschränken will. Die SP-Nationalrätin hofft auf ein Ende der Wahlniederlagen ihrer Partei, die Verluste der SPs in den Europawahlen schreibt sie dem «Blair-Schröder-Kurs» zu.


Interview der Woche: DIE SÜDOSTSCHWEIZ vom Samstag, 25. April 2009

Frau Leutenegger Oberholzer, der Schweizer Wirtschaft geht es schlecht. Wie beurteilen Sie die Situation als Ökonomin?

Susanne Leutenegger Oberholzer: Die Lage ist sehr dramatisch. Nur der Bundesrat scheint das noch nicht realisiert zu haben. Deutschland bricht nach den aktuellen Zahlen völlig ein – das ist unser Haupthandelspartner! Auch die weltweiten Prognosen sind laut den neusten IWF-Zahlen dramatisch. In der Schweiz ist die Krise zwar noch nicht so stark spürbar, aber es kommt doppelt auf uns zu. Erstens weil die Nachfrage in der Exportindustrie zusammenbricht, zweitens leiden wir an den Folgen der Finanzmarktkrise. Zudem nimmt die Arbeitslosigkeit bereits jetzt stark zu. Im Moment haben wir jeden Tag 200 Arbeitslose mehr.


Artikel aus Le Temps vom 23. März 2009

La conseillère nationale bâloise est une bagarreuse dont les coups partent sec et souvent juste. Elle critique le gouvernement par consensus, qui encourage l’hypocrisie et récompense l’inaction.


Artikel aus dem Tages-Anzeiger vom 18. März 2009

Sie war Journalistin, bei den Progressiven Organisationen der Schweiz (Poch), arbeitete als Ökonomin, hat ein Zweitstudium als Juristin. Und alles zusammen prägt ihre Politik: Susanne Leutenegger Oberholzer hat einen Riecher für drängende Themen aus den unterschiedlichsten Bereichen, sie ist schnell, forsch, produktiv. 27 Postulate, Motionen und Initiativen hat die Baselbieter SP-Nationalrätin in der laufenden Legislatur eingereicht – so viele Vorstösse wie niemand sonst.


Artikel aus der ZEITLUPE Nr. 4 / 2009

Im Kanton Zürich ist das System vom Volk abgelehnt worden. Doch in vielen Kantonen können Ausländerinnen und Ausländer, die hier wohnen und nicht arbeiten, eine Steuerpauschale aushandeln. Diese macht meist nur einen Bruchteil des tatsächlichen Steuersatzes aus. Clever, finden die einen. Ungerecht, sagen die andern.

Unterkategorien

Termine

---