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Interview Sonntag | Nr. 33 vom 22. August 2010

Frau Leutenegger, sollte die SP einen Pakt mit der SVP schliessen? Die SP droht längerfristig einen Sitz an die Grünen zu verlieren.

Susanne Leutenegger Oberholzer: Christian Levrat trat im Kampf gegen zu hohe Banken-Boni zusammen mit Christoph Blocher und Nicolas Hayek auf. Leider etwas folgenlos. Die SP braucht eine Strategie bis und mit den Wahlen 2011. Alle Varianten wollen geprüft werden.


Artikel aus der Basler Zeitung vom Samstag, 22. Mai 2010

Der SVP-Chefstratege und die SP-Nationalrätin (BL) über den Poker um den UBS-Vertrag:

Noch vor ein paar Wochen lehnte SVP-Vordenker Christoph Blocher den UBS-Staatsvertrag kategorisch ab. Den Widerstand hat er nun aufgegeben. Aber Blocher stellt Bedingungen.

Susanne Leutenegger Oberholzer scheiterte gestern mit der SP-Strategie in der Wirtschaftskommission des Nationalrats. Den Bürgerlichen wirft sie vor, die Interessen der Grossbanken zu vertreten.


Interview aus «denaris» 04 / 2009

Die Diskussion um Vetriebsvergütungen in der Vermögensverwaltung erhitzt die Gemüter der Konsumentenschützer und der Finanzbranche gleichermassen. Welches sind die kritischen Punkte, und welche Massnahmen könnten das Thema entschärfen? «denaris» unterhielt sich mit Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer.

Samstagsinterview im Bund vom 20.06.2009

Susanne Leutenegger Oberholzer kritisiert den Bundesrat, weil er für das dritte Konjunkturpaket viel zu wenig ausgebe, lobt aber die Nationalbank, weil sie Grossbanken einschränken will. Die SP-Nationalrätin hofft auf ein Ende der Wahlniederlagen ihrer Partei, die Verluste der SPs in den Europawahlen schreibt sie dem «Blair-Schröder-Kurs» zu.


Interview der Woche: DIE SÜDOSTSCHWEIZ vom Samstag, 25. April 2009

Frau Leutenegger Oberholzer, der Schweizer Wirtschaft geht es schlecht. Wie beurteilen Sie die Situation als Ökonomin?

Susanne Leutenegger Oberholzer: Die Lage ist sehr dramatisch. Nur der Bundesrat scheint das noch nicht realisiert zu haben. Deutschland bricht nach den aktuellen Zahlen völlig ein – das ist unser Haupthandelspartner! Auch die weltweiten Prognosen sind laut den neusten IWF-Zahlen dramatisch. In der Schweiz ist die Krise zwar noch nicht so stark spürbar, aber es kommt doppelt auf uns zu. Erstens weil die Nachfrage in der Exportindustrie zusammenbricht, zweitens leiden wir an den Folgen der Finanzmarktkrise. Zudem nimmt die Arbeitslosigkeit bereits jetzt stark zu. Im Moment haben wir jeden Tag 200 Arbeitslose mehr.

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