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Für einen kinder- und jugendgerechten Kantone

Kinder sind die Zukunft der Gesellschaft. Kinder dürfen nicht länger Armutsrisiko für deren Eltern sein. Die Schweiz braucht Zuwanderung. Eine Schweiz ohne kindergerechte Kantone braucht noch mehr Zuwanderung. Folgende Massnahmen sind wichtig.

  • Die Kinderzulagen sind im Kanton auf Fr. 260.-- pro Monat für alle Kinder anzuheben und national zu vereinheitlichen.
  • Der Kanton muss in Ergänzung zur kommenden Bundes-Erwerbsersatzlösung bei Mutterschaft Beihilfen für wirtschaftlich schwächere Mütter und Väter einführen. Mit dem Abwarten auf die eidgenössische Mutterschaftsversicherung wurden benachteiligten Eltern Millionen vorenthalten
  • Ganztagessschulen können die Bildungs-Qualität verbessern und die Chancen-gleichheit in der Bildung fördern. Die Erkenntnisse der PISA-Studien sind umzusetzen.
  • Die familienergänzende Kleinkinderbetreuung muss im ganzen Kanton ausgebaut werden. Das in Baselland und von der SP in Bern durchgesetzte Impulsprogramm zur Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es braucht ein gemeinsames Programm von Kanton und Gemein-den.
  • Das Wohnumfeld in den Gemeinden ist kindergerecht zu gestalten.
  • Die Prävention gegen jede Form der Gewalt an Kindern und Jugendlichen muss verstärkt werden.

Die Jugend ist unsere Zukunft. Nötig ist auf allen Ebenen - Bund, Kanton und Gemeinden - die Definition einer eigenen Jugendpolitik. Auf Bundesebene muss das Postulat Janiak rasch umgesetzt werden. Die Jugendpolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Politikbereiche betrifft. Sie muss von der punktuellen zu einer flächendeckenden Politik - unter aktiver Mitwirkung der Jugendlichen - werden.

Jugendpolitik ist Politik
  • mit der Jugend (Partizipation)
  • der Jugend (Autonomie)
  • für die Jugend (sozio-kulturelle Unterstützung).

Als notwendige Massnahmen zeichnen sich im Kanton ab:

  • Die Festlegung kantonaler jugendpolitischer Grundsätze, die mit Einbezug des Ju-gendrates und der Organisationen der Jugendlichen erarbeitet werden.
  • Die Schaffung einer kantonalen Koordinationsstelle für Jugendfragen zur Vernetzung, Koordination und Unterstützung der Jugendarbeit.
  • Die Einführung des Stimmrechtsalters 16.
  • Die Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte der Kinder und Jugendlichen nach neuem Bildungsgesetz.
  • Die Bereitstellung von genügend Jugendkulturräumen.
  • Aktive Massnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit mit der Sicherstellung von genügend Lehrstellen. Das bringt die LIPA-Initiative, die Aufstockung des Lehrstellenbeschlusses 2 des Bundes und die Weiterführung der kantonalen Impulsprogramme.
  • Die Verstärkung der Bildungsinvestitionen auf kantonaler und Bundesebene.
  • Die aktive Gewaltprävention, die geschlechterdifferenziert erfolgen muss.
  • Präventionsmassnahmen zur Eindämmung des zunehmenden Suchtmittelkonsums (Alkohol, Tabak, Hanf, harte Drogen).
  • Eine aktive Jugendförderung bei Wahlen.
Termine

17. Jan. 2018
Delegiertenversammlung SP BL
Ort: Münchenstein
Einladung

29./30. Jan. 2018
WAK
Ort: Bern

26./27. Mrz 2018
WAK
Ort: Bern

23./24. Apr. 2018
WAK
Ort: Bern