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logoDie Basler Zeitung hat wenig Freude an mir. Und ich nicht an ihr. Zur Einleitung des Berichts zur Frühjahrssession folgt aus aktuellem Anlass ein kurzer Rückblick auf deren Berichterstattung in Sachen Wohnung in der Ferienregion Lenzerheide – Valbella.

Ich bin mit meiner Schwester in Chur aufgewachsen. Ich habe dort die Matura gemacht. Unsere Familie lebt heute weit verstreut, mehrheitlich in der Romandie. Wir haben gemeinsam in einer Gesellschaft eine bestehende Ferienwohnung in Valbella gekauft. Sie sollte zum Treffpunkt für Familie und Freundinnen in der alten Heimat werden. Daran bin ich zu einem Drittel beteiligt. Der Kauf erfolgte zwei Wochen von der für alle überraschenden Annahme der Initiative Weber, die ich wie die meisten Mitglieder der SP befürwortet hatte. Vor drei Jahren hat die Weltwoche in einer kurzen Notiz alles korrekt dargestellt.

Die Basler Zeitung versucht drei Jahre später, fristgerecht zu den Wahlen, daraus eine Geschichte zu machen. Leider sind einige – auch Genossen - mit auf diesen Zug gesprungen. Wie viele andere Mitbürgerinnen und Mitbürger bin ich neu auch Miteigentümerin einer Ferienwohnung. Umso mehr setze ich mich zurzeit intensiv mit der Frage des Tourismus auseinander. Und glaube, dass es statt Gejammer im Interessen aller neue Modelle braucht. Gerade auch für die Regionen mit vielen Ferienwohnungen. Wir sind alle gefordert.

Ich fuhr lange mit einem alten Toyota Starlet durch die Gegend. Allerdings nur 2‘000 bis 3‘000 Kilometer pro Jahr. Auch das war nach Meinung der Basler Zeitung falsch. Man stelle sich vor, ich wäre in einem Mercedes durch die Gegen getourt. Ich suche noch jemanden, der die Öko-Bilanz meines alten Toyotas mit dem neuen Renault inklusiver grauer Energie nachrechnet. Kann Herr Somm rechnen?

Es wird so oder anders ein harter Wahlkampf gerade auch in Baselland. Die Bürgerlichen wollen 5 von 7 Nationalratssitzen. Das ist mindestens einer zu viel.

Lesen Siew hier den ganzen Sessionsbericht